Evidenz zur mechanischen Prophylaxe
Systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen zeigen, dass die intermittierende pneumatische Kompression das Risiko venöser Thromboembolien bei chirurgischen Patienten gegenüber keiner Prophylaxe signifikant senkt.
Die Wirksamkeit hängt dabei vom Setting und Risikoprofil ab: Im Hochrisiko-Bereich — etwa in der orthopädischen Endoprothetik — empfehlen Leitlinien in der Regel eine kombinierte mechanische und medikamentöse Prophylaxe. Bei Kontraindikation gegen Medikamente kann die mechanische Prophylaxe die primäre Maßnahme sein.
Weiterführend
- S3-Leitlinie VTE-Prophylaxe (AWMF 003-001), Einordnung der mechanischen Prophylaxe
- Wirkprinzip der IPK, Mechanismus und Anwendungsbereiche