Phlebo Press® DVT 650 Easy

Mobil. Leise. Pflegegerecht.

Das meistgenutzte System der Phlebo Press®-Technologie in deutschen Kliniken: kompakt für jedes Krankenhausbett, leise für die Nachtschicht, robust für den Stationsalltag.

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Phlebo Press® DVT 650 Easy — Frontansicht mit Statusanzeige

Thromboseprophylaxe, die im Klinikalltag funktioniert

Die Phlebo Press® DVT 650 Easy ist ein mobiles Gerät der intermittierenden pneumatischen Kompression (IPK). Die Kompressionsmanschetten komprimieren sequenziell und fördern den venösen Rückstrom, als mechanische Maßnahme der Thromboseprophylaxe, etwa wenn eine medikamentöse Prophylaxe nicht in Frage kommt oder im Hochrisiko-Setting ergänzend eingesetzt wird.

  • Arbeitsdruck 45 mmHg, automatisch geregelt: Manschette anlegen, anschließen, einschalten.
  • Zwei Einweg-Kompressionsmanschetten (Wade, Wade & Oberschenkel) — sequenziell, 4-Kammer, patientenbezogen in der Anwendung.
  • Leiser Betrieb (≤ 50 dBA): geeignet für Nachtschicht und Mehrbettzimmer.
  • Kompakt & mobil (2,1 kg): passt an jedes Krankenhausbett, mit Bett-/Stativhalterung.
  • Geräteeinweisung nach §83 MPBetreibV durch das UniCare-Team.

Technische Eckdaten

GerätetypMobiles IPK-Kompressionsgerät
Kompressionsdruck45 mmHg, automatisch geregelt (intermittierend, ~1×/Min.)
Druckgenauigkeit± 5 mmHg
Geräuschpegel≤ 50 dBA
SchutzartIP21
Gewicht2,1 kg
Abmessungen227 × 197 × 176 mm
SchutzklasseII · Dauerbetrieb
KonformitätCE-zertifiziertes Medizinprodukt, konform zur MDR
HerstellerMego Afek AC Ltd. (Israel)

Eckdaten nach Herstellerhandbuch (L98106D7-EU-H, © 2024 Mego Afek). Verbindliche Angaben entnehmen Sie dem aktuellen Datenblatt. Gern fordern Sie es bei uns an.

Anwendungsbereiche

Die IPK wird im Krankenhaus als mechanische Maßnahme der Thromboseprophylaxe eingesetzt. Die Indikationsstellung trifft das behandelnde Fachpersonal. Typische Einsatzbereiche:

  • Postoperative Thromboseprophylaxe (Chirurgie, Orthopädie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie)
  • Intensivstation bei immobilisierten Patienten
  • Wenn eine medikamentöse Prophylaxe kontraindiziert ist (z. B. akute Blutungsneigung, HIT)
  • Adjuvant zur medikamentösen Prophylaxe im Hochrisiko-Setting

Häufige Fragen

Wie sind die Manschetten zu verstehen — „Einweg"?

Für den deutschen Klinikeinsatz führen wir zwei Einweg-Manschetten: Wadenmanschette und Waden- und Oberschenkelmanschette (jeweils sequenziell, 4-Kammer). „Einweg" ist patientenbezogen zu verstehen: Eine Manschette begleitet einen Patienten über die gesamte Behandlungsdauer, auch über Wochen, und wird mit Behandlungsende entsorgt. Sie wird nicht für andere Patienten wiederaufbereitet.

Wie wird der Kompressionsdruck eingestellt?

Der Druck wird vom Gerät automatisch geregelt: Manschette anlegen, anschließen, einschalten. Eine manuelle Druckeinstellung ist nicht erforderlich.

Wie laut ist das Gerät im Betrieb?

Der Geräuschpegel liegt bei bis zu 50 dBA, leise genug für den Einsatz in der Nachtschicht und in Mehrbettzimmern.

Wann ist eine mechanische Thromboseprophylaxe nicht geeignet?

Die intermittierende pneumatische Kompression ist u. a. bei akuter tiefer Beinvenenthrombose und bei fortgeschrittener peripherer arterieller Verschlusskrankheit kontraindiziert. Die Indikationsstellung trifft das behandelnde Fachpersonal; wir stellen die nötigen Anwendungsinformationen bereit.

Wie schnell ist Service und Wartung verfügbar?

Unser deutschsprachiges Wartungsteam ist bundesweit im Einsatz, mit kurzen, definierten Reaktionszeiten im Schadensfall. Verbrauchsmaterial liefern wir planbar aus dem Lager in Hessen.

Erhält die Pflege eine Einweisung?

Ja. Zur Auslieferung gehört eine Geräteeinweisung nach §83 MPBetreibV: vor Ort, schriftlich protokolliert, auf Wunsch auch im Schichtdienst und als Refresher bei Personalwechsel.

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